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Freitag, 11. 10
20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Ort: Saal
Genre: Musik-Kabarett

Vorverkauf: 26,45 €
Abendkasse: 27,00 €
ermäßigt: 23,00 €

Kleinkunstherbst präsentiert:

Anna Mateur & The Beuys als relaxed performance

Kaoshüter

Anna Mateur ist diese großartige, wundersame Erscheinung, die mit ihrem sagenhaften Stimmvolumen und dem abgrundkomischen Witz-Ernst alles in den Schatten stellt, was sich hierzulande als Groß-Kunst, Klein-Kunst, Neben- oder Zwischen-Kunst zu behaupten versucht. Anna Mateur ist: Sonder-Kunst.

Zeiten ändern sich, aber Krisen bleiben weiter bestehen. Es gibt immer noch mehr Ordnungshüter als Kaoshüter, weshalb Anna weiterhin das Kaos hüten muss.
Was sie auf die Bühne bringen wird, bleibt ungewiss. Nur eines ist sicher, es wird alles geben, außer einem Strauß bunter Melodien.
Und für den richtigen Groove umgibt sich Frau Mateur nur mit den besten Musikern. Großartige Könner an ihrer Seite: Samuel Halscheidt und Kim Efert an den Gitarren.
Anna Maria Vogt aka Anna Mateur, geboren 1977 in Dresden, studierte Musik, hätte sich aber lieber für Grafik oder Schauspiel beworben. Nach Kindspause und Studium vereint sie nun alles Musische in ihren Programmen. Seit 2003 tourt sie als Sängerin, Texterin, Schauspielerin und Zeichnerin mit ihrer Formation „Anna Mateur and the Beuys“ im deutschsprachigen Raum. Preise gab es dafür unter anderem den Deutschen Kleinkunstpreis 2008, den Salzburger Stier 2009 und den Bayerischen Kabarettpreis 2010. 2015 gewann die Künstlerin den begehrten Publikumspreis „Marlene“ in Weimar. Sie schreibt Bühnenprogramme, Songtexte und Radiokolumnen, zeichnet ihre Geschichten live auf Folien, Haut, Tische und Wände. Ihre Leidenschaft gilt Systemen zwischen Ordnung und Chaos.
„Anna zeigt eine unbestechliche politische Haltung, die sich gegen, die sich gegen spießbürgerliche, nationalistische und anderen dummdreiste Gesinnung richtet. Sie ist eine außergewöhnliche Künstlerin, eine tragikomische Anti-Diva mit faszinierendem Frauenpower, die sich mit ihrer feinfühligen, gleichsam mitunter rabiat-ironischen Kunst im konservativen Lager sicher nicht nur Freunde macht. Aber wer sie versteht, hat selten so gelacht..."
(Prof. Kerstin Hensel, Laudatio beim Förderpreis // Lessing-Preis des Freistaates Sachsen 2021)