• Mittwoch 20.10.
    20:00 Uhr

  • Kassenöffnung: 19:30 Uhr
  • Ort: Saal
  • Genre: Oriental World Jazz
  • Vorverkauf: 25,30 €
    Abendkasse: 27,00 €
    ermäßigt: 22,00 €
  • Mittwoch 20.10.
    20:00 Uhr

  • Kassenöffnung: 19:30 Uhr
  • Ort: Saal
  • Genre: Oriental World Jazz
  • Vorverkauf: 25,30 €
    Abendkasse: 27,00 €
    ermäßigt: 22,00 €
Tübinger Jazz & Klassiktage 2021

Ensemble FisFüz

»Lale – Colors of Eurasia«

Die Tulpe – türkisch: Lale – wuchs ursprünglich wild in den Steppen Asiens und fand ihren Weg über Anatolien in den europäischen Raum. Dort verzauberte die orientalische Blüte die Menschen, wurde mit Juwelen aufgewogen und ist seit jeher ein Sinnbild des transkulturellen und des Verbindenden von Orient und Okzident.
Annette Maye (Klarinette, Bassklarinette), Gürkan Balkan (Ud, Gitarre, Gesang) und Murat Coskun (Rahmentrommeln, Perkussion) bilden das Ensemble FisFüz und zeichnen die Spuren der Tulpe nach. Dabei spüren die drei Musiker nach Melodien, Rhythmen und faszinierenden Komponisten unterschiedlicher Zeitepochen.

Die Reise führt sie vom Balkan ausgehend über Kleinasien nach Aserbaidschan und Kasachstan und schließlich zurück ins östliche Europa, nach Russland und in die Ukraine. Während sich die pulsierenden Rhythmen nomadischer Reitervölker mit orientalisch anmutenden Melodien, virtuosen Improvisationen und westlichen Harmonien verbinden, entblättert sich Lale – so auch der Titel ihres aktuellen Albums – in all ihrem Facettenreichtum.
Gleich des Sinnbilds der Tulpe verschmelzen in der Musik des preisgekrönten Oriental-Jazz-Trio die Welten und sie beweisen, dass es immer noch unentdeckte Klangschätze auf unserer Landkarte zu entdecken gibt.
Eigene Kompositionen präsentieren sich elegant neben Traditionellem und neu Arrangiertem: Nur so können Neuinterpretation in der außergewöhnlichen Besetzung mit Oud, Gitarre, Stimme, diversen Klarinetten, verschiedenartigen Rahmentrommeln und weiteren Perkussionsinstrumenten gelingen.


Diese Melange funktioniert nicht nur in der Musik, sondern auch in der Besetzung selbst: In zwei Jahrzehnten gemeinsamen Schaffens hat das in Freiburg gegründete und preisgekrönte Trio eine individuelle Tonsprache entwickelt, die zu einem unverwechselbaren Sound geworden ist: Spanisches, Italienisches, Jüdisches, Nahöstliches und Nordafrikanisches fließt zusammen mit Jazz; alt und neu verschmelzen zum "oriental chamber jazz". Die reizvolle Begegnung zwischen Europa und Asien findet nicht nur im Klang, sondern auch auf der Bühne statt – wo sich Musiker aus Europa, sowie der Türkei vereinen. Die geteilte Liebe zur Improvisation setzt dem Gesamtkunstwerk das Sahnehäubchen auf – für ein „musikalisches Fest der Einfachheit und der Lebensfreude, der Melancholie und Toleranz“ (Jazzthing).