• Donnerstag 06.05.
    19:00 Uhr

  • Ort: Saal
  • Genre: Tanz- und Figurentheater
  • Donnerstag 06.05.
    19:00 Uhr

  • Ort: Saal
  • Genre: Tanz- und Figurentheater

ABGESAGT // Internationales Kulturfestival KULTUR VOM RANDE 2021

UN/gleich, aber jeder möchte, Ich bin O.K. & Die Verwandlung,Compagnie Infra

Leider muss das Kulturfestival KULTUR VOM RANDE dieses Jahr komplett abgesagt werden.

Tatsächlich ist es etwas Besonderes gerade in diesen unplanbaren Zeiten ein so großes Ereignis wie das Festival KULTUR VOM RANDE zu planen – doch wir haben große Hoffnung, dass im Mai eniges  wieder stattfinden kann.
Selbstverständlich wird bei allen Veranstaltungen auf die Einhaltung der Infektionsschutzbestimmungen geachtet!
Veränderungen des Programms – je nach den aktuellen Bedingungen - bitten wir zu entschuldigen.

Aktuelle Informationen finden sich HIER.

19.00 Uhr "UN/gleich, aber jeder möchte", Ich bin O.K. (Wien)

Wie würde die Welt aussehen, wenn wir alle gleich wären? Andererseits: Wie viele Eigenbrötler verträgt eine Gesellschaft? – „UN/gleich, aber jeder möchte“ ist ein sozialkritisches Stück über Gleichheit und Ungleichheit, das vor allem ein junges Publikum dazu anregen soll, sich selbst und die eigenen Vorstellungen zu hinterfragen.

Wer sein eigenes Tun wenig reflektiert und blind nach Zugehörigkeit strebt, der läuft Gefahr, sich besonders stark von der Masse oder vermeintlichen Autoritäten beeinflussen und lenken zu lassen. Dennoch bemerken wir bei uns allen immer wieder das Bedürfnis, Teil eines größeren Ganzen zu sein, sei es einer Religionsgemeinschaft, einer Partei oder der Gruppe der Beliebten am Schulhof. Und wir stoßen auf einen paradoxen Umstand: während wir nach Uniformität streben, verspüren wir doch die Gier danach, etwas Besonderes zu sein.

Neun ausgebildete TänzerInnen mit und ohne Behinderung
Sechs ausgebildete TänzerInnen mit Behinderung und drei Profi-Tänzerinnen ohne Behinderung wählen in der Produktion „UN/gleich, aber jeder möchte“ das Motiv der (Un)Gleichheit als Ausgangspunkt für eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem universalen menschlichen Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Konfrontiert mit der identitätsstiftenden Frage nach dem „Wer bin ich?“, wollen sie unweigerlich auch herausfinden, wieviel von einem selbst im gesellschaftlichen Gefüge überhaupt erhalten bleibt. 
Schonungslos nimmt die Gruppe ihre eigenen Verhaltensmuster und Beweggründe ins Visier und lädt auch das Publikum zur Selbstreflexion ein.

Die Dance Company stellt sich auf der Bühne großen Fragen wie: Wer bin ich wirklich? Was macht mich aus? Was an meiner Persönlichkeit ist sozial konstruiert und was nicht? Zeitgenössisches Tanztheater mit Urban Styles und Live-Rap. TänzerInnen & Live-Rap

TänzerInnen: Simon Couvreur, Maira Horvath, Lina Hufnagl, Raphael Kadrnoska, Niklas Kern, Maria Naber, Anna Prokopová, Alexander Stuchlik, Sophie Waldstein Live-Rap: Markus Samek

Leading Team:
Kirin Espana, Dramaturgie & Choreografie
Attila Zanin,künstlerische Leitung & Choreographie
Hana Zanin Pauknerová, dramaturgische & choreographische Assistenz

 

20.30 Uhr Die Verwandlung, Compagnie Infra (Frankreich)

Eingehüllt in die glänzende Folie von Rettungsdecken, erkunden die Darsteller, wie aus ihren Bewegungen neue Formen entstehen. Eine Verwandlung reiht sich an die nächste, und welche Formen wir erkennen, bleibt unserer Fantasie überlassen: Steine, Lebewesen oder fließende Übergänge?
Inspiriert von Franz Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“, hat Sophie Mayeux ein Stück geschaffen, das ohne Text thematisiert, wie kreativ und unvorhersehbar das Leben sein kann.

Choreographie: Sophie Mayeux
Darsteller: Léo Lequeuche, Simon Caillaud, Hellen Boyko
Bühnenbild: Cecilia Borettaz
Musik/Ton: Kaspar Fohres
Beleuchtung: Rob Daanen
Dramaturgische Beratung: Eve Hopkins
Produzentin: Suzy Gournay

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