• Samstag 26.02.
    20:00 Uhr

  • Ort: Saal
  • Vorverkauf: 12,65 €
    Abendkasse: 14,00 €
    ermäßigt: 11,00 €
  • Samstag 26.02.
    20:00 Uhr

  • Ort: Saal
  • Vorverkauf: 12,65 €
    Abendkasse: 14,00 €
    ermäßigt: 11,00 €
In Kooperation mit den 38. Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart

Cinéconcert: «Das Cabinet des Dr. Caligari»

Stummfilm-Vertonung mit der Tübinger Band «Maorie»

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« Das Cabinet des Dr. Caligari » - von Robert Wiene
Spielfilm aus dem Jahre 1920, Länge 72min
Mit Werner Krauß und Conrad Veidt


Der Film erzählt die Geschichte eines (vermeintlichen) Schaustellers, dessen wirklicher Name unbekannt bleibt, der sich Dr. Caligari (Werner Krauss) nennt. Caligari erscheint eines Tages in Holstenwall und bittet gegenüber einem Stadtsekretär um die Erlaubnis, auf dem gerade beginnenden Jahrmarkt auftreten zu können. Caligari will den Schlafwandler Cesare (Conrad Veidt) präsentieren, einen Mann, der angeblich seit 23 Jahren aus seinem Schlaf nicht aufgewacht sei, es sei denn, er, Caligari, habe ihn geweckt.

Ein Mörder geht um. Geisterhaft gleitet er die Wände entlang, als habe er sich eben erst aus dem Mauerwerk materialisiert. Spitzwinklige Häuser und schiefe Linien formen die nächtlichen Gassen der in Angst und Schrecken versetzten Stadt Holstenwall. Cesare, der Mörder, ist ein Somnambuler, ferngesteuert von einem diabolischen Schausteller namens Caligari, der ihn in einer aufrecht stehenden, sargartigen Holzkiste dem nervösen Jahrmarktspublikum präsentiert.


Die Binnenhandlung dieses expressionistischen Stummfilmklassikers erzählt die Geschichte des wahnsinnigen Dr. Caligari, der mit Hilfe eines Somnambulen (Schlafwandler) namens Cesare eine kleine norddeutsche Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Tagsüber präsentiert Caligari den an einer merkwürdigen, tranceartigen Krankheit leidenden Cesare auf dem Jahrmarkt. Dort sagt der hochgewachsene, dürre und blasse Somnambule den Schaulustigen die Zukunft voraus. Des Nachts aber schleicht dieser Sklave Caligaris durch die Stadt und begeht unter dem Einfluß seines Herrn furchtbare Morde. Als eines Nachts ein junger Mann ermordet wird, dem Cesare den nahen Tod prophezeit hatte, ahnt Francis, ein Freund des Toten, daß Dr. Caligari mit der Sache zu tun hat. Als Francis´ Freundin Jane von Cesare bedroht und entführt wird, wird der Verdacht zur Gewißheit. Eine aufgebrachte Menge macht sich auf die Jagd nach dem flüchtenden Doktor. In einem Irrenhaus scheint Francis den Schausteller in die Enge getrieben zu haben, da muß er eine furchtbare Entdeckung machen: der wahnsinnige Dr. Caligari ist der Direktor der Anstalt…

Zur Uraufführung schrieb das Tagblatt:

"Die drei (Thomas Maos, Gitarre und seine beiden Söhne Rafael, Schlagzeug und Valentin, Live-Elektronik) untermalten das Geschehen auf der Leinwand nicht mit klassischer Filmmusik. Statt wie dort üblich einzelne Handlungsmomente klanglich zu illustrieren und mit Emotionen aufzuladen, breitete das Trio einen flächigen Klangstrom aus, der jeweils ganze Szenenfolgen umfasste. Das passte in diesem Fall sehr gut, weil sich in Wienes Stummfilm-Thriller eine angespannte Atmosphäre wahnhafter Irrealität von Anfang bis Ende durchzieht. Dieser nie abreißende Sog des Irrealen und Albtraumhaften spiegelt sich bei Maorie im Sog ihrer Klangflächen."

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