• Samstag 06.08.
    20:00 Uhr

  • Kassenöffnung: 19:00 Uhr
  • Ort: echaz.Hafen
  • Genre: Jazz
  • Preise:
    Kategorie II
    VVK: 49,40 Euro
    erm.: 44 Euro
    AK: 53 Euro
    Kategorie I
    VVK: 62,60 Euro
    erm.: 56 Euro
    AK: 68 Euro

  • Samstag 06.08.
    20:00 Uhr

  • Kassenöffnung: 19:00 Uhr
  • Ort: echaz.Hafen
  • Genre: Jazz
  • Preise:
    Kategorie II
    VVK: 49,40 Euro
    erm.: 44 Euro
    AK: 53 Euro
    Kategorie I
    VVK: 62,60 Euro
    erm.: 56 Euro
    AK: 68 Euro

HafenSounds 2022 Vol. II

Jan Garbarek (NO) feat. Trilok Gurtu (IN)

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Er ist einer der stilprägendesten Musiker des europäischen Jazz. Und das seit über fünfzig Jahren. Der Sound des norwegischen Saxofonisten, für den gerne Adjektive wie hymnisch, lyrisch, singend, ätherisch, meditativ und natürlich nordisch bemüht werden, hat Legionen von Musikern beeinflusst. Nicht nur an seinem Instrument und längst nicht nur in Europa. Anstatt sich darauf auszuruhen – und entgegen seiner selbsterklärten Müßigkeit – strebt Jan Garbarek auch mit 75 nach immer neuen, besseren musikalischen Erfahrungen, am liebsten live im Konzert. »Ich versuche nur, das zu spielen, was ich selbst gerne hören würde«, sagt er in aller Bescheidenheit. »Wenn jemand anderes darauf reagiert, freut mich das sehr. Jede Reaktion ist gut. Und nicht zu reagieren ist auch gut. Wenn man als Musiker selbst spürt, dass es läuft und man loslassen kann, ist das ein sagenhafter Glücksmoment. Absolut euphorisch, dieses Gefühl.«

Über Fünfzig Jahre hat der Norweger Jan Garbarek an seinem Saxophonton gearbeitet und zum Unikat werden lässt. Ein langer Konzentrations-, Eliminierungs- und Verdichtungsprozess, bis er jene triumphale Unfraglichkeit erreicht hat, die uns ins Gemüt schneidet. Die meditative Suggestivkraft dieses weltweit einzigartigen Saxophonisten, der als Instrumentalist eine Popularität erreicht hat, die sonst nur Vokalisten vorbehalten bleibt, ist das Ergebnis seines Bemühens, das Schwierige einfach erscheinen zu lassen. Zu verstehen ist der Triumph des Einfachen allerdings nur, wenn wir den Weg dorthin bedenken. Der Hinter- und Untergrund seines hymnischen Pathos ist der Jazz der sechziger Jahre mit seinen wilden und freien Improvisationen sowie die Volks- und Kunstmusik zahlloser Kulturen, wobei er die »exotischste« Variante in der Folklore seiner Heimat Norwegen fand. Garbareks musikalische Quellen sind so vielfältig wie seine Kollaborationen, wobei besonders die mit Keith Jarrett oder das »Officium« - Projekt zusammen mit dem britischen Hilliard Ensemble schon als legendär bezeichnet werden können. Seit Bestehen des Münchner ECM Labels gehört der Norweger zu dessen wichtigsten Musikern. In Garbareks Saxophonton ist seine Persönlichkeit so konzentriert, dass sie sich, wie sonst nur bei ganz wenigen anderen Musikern, beim ersten Ton offenbart, einzigartig und unvergesslich. Für alle, die diesen Ruf je gehört haben, ein bleibendes Erlebnis. In den weiten Klangräumen, die dieser Ton und mit ihm die unvergleichlich eindringlich gezogenen Melodielinien schaffen, gewinnt Garbareks Musik einen schmerzlichen Glanz: Intensität statt Sentimentalität, eine sinnliche Sensation, die uns sprachlos lässt.

Die Künstler die ihn begleiten, tragen jeder auf seine Weise dazu bei: am Piano der langjährige Wegbegleiter Rainer Brüninghaus, Trilok Gurtu, der wilde Trommelmagier aus Indien an den Percussions und der Brasilianer Yuri Daniel am Bass. Garbarek ist ein musikalischer Weltumsegler, der alles auffängt, was die Winde ihm zuwehen. Wer ihm zuhört, kann spüren, was ihn berührt und was ihm den Atem schenkt, der die Töne zu uns bringt. »Die Utopie des unendlichen Atems und des natürlichen Wohlklangs treibt Garbareks Musik an, sie schwitzt nicht, sie ist heiter im Sinn des Worts, das vom griechischen Aither kommt und klarer Himmel, reine Luft bedeutet.« (Ulrich Greiner, Die Zeit)

 

Das »HafenSounds-Festival« ist das neue franz.K Open-Air-Format im echaz.Hafen. Die HafenSounds präsentieren auf dem Seecontainer-Areal unter alten Platanen und mitten in der kleinen Großstadt Reutlingen bekannte Bands und Künstler*innen. Darunter auch solche, die nie in Reutlingen waren, weil es für sie hier bisher keine ausreichend große und vom Ambiente her passende Spielstätte gab.
An drei langen Sommer-Wochenenden wird es also große Open-Air-Konzerte geben. An Pfingsten »HafenSounds Vol. 1« und an den ersten beiden Wochenenden der Sommerferien, Ende Juli und Anfang August, »HafenSounds Vol. 2«.
Dabei bleiben wir unserem Motto treu: es wird ein buntes Programm für jung und alt geben, was aber nicht Allerlei ist.
Getreu dem franz.K-Motto: Für alle Altersgruppen, für viele Geschmäcker, aber keinesfalls ein Allerlei.

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