• Samstag 25.06.
    19:30 Uhr

  • Kassenöffnung: 18:30 Uhr
  • Ort: echaz.Hafen
  • Genre: Theater
  • Hinweis: In dieser Inszenierung kommt Stroboskoplicht zum Einsatz.

  • Samstag 25.06.
    19:30 Uhr

  • Kassenöffnung: 18:30 Uhr
  • Ort: echaz.Hafen
  • Genre: Theater
  • Hinweis: In dieser Inszenierung kommt Stroboskoplicht zum Einsatz.

Kultur vom Rande präsentiert

Der Drache

vom Ramba-Zamba-Theater

Kultur vom Rande 2022
Alles in Bewegung
Kultur vom Rande ist ein internationales, inkusives Kultur-Festival für Alle Menschen - unabhängig von Behinderung und Benachteiligung, Alter, Geschlecht, Herkunft oder Religion.
Bei den Veranstaltungen von Kultur vom Rande treten Künstler*innen aus ganz verschiedenen Bereichen auf: Theater, Literatur, Kunst, Musik, Tanz, etc. Besonders fördern wir Künstler*innen mit Behinderungserfahrungen oder aus benachteiligten Lebensverhältnissen.

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Regie: Matthias Mosbach


In jedem Menschen steckt ein Drache. (Jewgeni Schwarz)
Vielleicht ist die Zeit der Held:innen vorbei. Im Märchen vom „Drachen“ aber gibt es einen Helden ohne Furcht und Tadel: Lanzelot! Dieser begehrt auf, schärft Wort und Waffe, um die Diktatur des Drachen zu beenden und die Stadt vom Tyrannen zu befreien. Das Volk jubelt. Aber nur kurz. Denn der listige Bürgermeister nutzt das Machtvakuum geschickt aus, um die neue Freiheit sofort wieder abzuschaffen. Aber er hat die Rechnung ohne Lanzelot gemacht. Der Held erweist sich erneut als Kämpfer – diesmal um das große Liebesglück.
Jewgeni Schwarz war als Schriftsteller dem Märchen eng verbunden. Es gelang ihm auf einzigartige Weise, die Lebenswahrheit der Gegenwart aufregend zu erzählen: Seine Figuren handeln in einer Fantasiewelt und erscheinen uns dennoch als Zeitgenossen.
Aus dem Russischen von Günter Jäniche. 


Mit: Christian Behrend, Sven Hakenes, Hans-Harald Janke, Franziska Kleinert, Shirly Klengel, Anil Merickan, Dirk Nadler, Aaron Smith, Nele Winkler
Bühne: Vera Pulido
Kostüme: Beatrix Brandler
Musik: Leo Solter
Dramaturgie: Steffen Sünkel

 


PRESSESTIMMEN

Matthias Mosbach ist im Hauptberuf Schauspieler, »Der Drache« seine erste Regiearbeit im Ramba-Zamba-Theater. Neun Ensemblemitglieder bestreiten überaus unterhaltsame 90 Minuten. Lanzelot, mit Lederjacke und durchsichtigem Netzhemd ausgestattet, kommt wie ein gealterter Westernheld daher. Voller Witz und mit punktgenauer Musikbegleitung wirbt er für sein unmodern anmutendes Heldentum. Sein Sieg fällt umso beeindruckender aus. Mit mehr spielerischem Einfallsreichtum ist wohl selten ein Drache auf der Bühne gestorben!
Dass das Stück die eine oder andere Spitze bereithält, die auch die politische und gesellschaftliche Gegenwart trifft, liegt auf der Hand. Auch das Ramba-Zamba-Team lässt es sich nicht nehmen, mit einigen Anspielungen aufzuwarten. Humoristischer Höhepunkt des Abends dürfte wohl der Auftritt des Präsidenten sein: Nach dem jähen Ende des Drachens zeigt er sich siegessicher und tänzelt, begleitet von David Hasselhoffs »I’ve been looking for freedom«, über die Bühne. Es folgt die nächste Inhaftierungswelle. Welcher Drache da weichen musste, um welcher Witzfigur Platz zu machen, darf der geneigte Zuschauer selber deuten. (Erik Zielke in der jungen Welt)