• Donnerstag 27.10.
    20:00 Uhr

  • Ort: Saal
  • Genre: Audiovisuelle Performance
  • Vorverkauf: 17,25 €
    Abendkasse: 19,00 €
    ermäßigt: 15,00 €
  • Schüler*innen und Studierende an der Abendkasse 7 €

     In Kooperation mit dem Nepomuk Kulturverein

  • Donnerstag 27.10.
    20:00 Uhr

  • Ort: Saal
  • Genre: Audiovisuelle Performance
  • Vorverkauf: 17,25 €
    Abendkasse: 19,00 €
    ermäßigt: 15,00 €
  • Schüler*innen und Studierende an der Abendkasse 7 €

     In Kooperation mit dem Nepomuk Kulturverein

Sonic Visions

Audiovisuelle Performances Mit TOBEN und Manuela Villiger (CH)

Nach dem auf 2 Jahre verteilten Sonic Visions-Festival in 2020 und 2021 haben die beiden Kuratoren Fried Dähn und Thomas Maos nun wieder eine Einzelveranstaltung im Rahmen der Sonic Visions Reihe zusammengestellt.
Wie üblich gibt es 2 spannende Performances mit Elementen von Klang/Musik/Visuals sowie kurze Einführungen oder Interviews mit den Künstler*innen.
TOBEN (Songs zwischen Rock, Jazz und Neue Musik) treffen auf Manuela Villiger (Kombination von performativen, akustischen und digitalen Elementen)

TOBEN
TOBEN ist die neue Band des Freiburger Sängers, Komponisten und Improvisationsmusikers Jan F. Kurth. TOBEN spielen Songs zwischen Rock, Jazz und Neuer Musik. Neue Musik ist hier nicht Stilistik, sondern Haltung.
Was haben Sarah Ahmad, Euripides und Michel Serres gemeinsam? Ihre Texte wurden von Kurth vertont und verkomponiert, sanglich-klanglich erfahrbar gemacht und so in einen neuen Kontext überführt, ohne sich ihrer lediglich zu bedienen. Vielmehr soll die Intention der Autor*innen durch die Vertonung gesteigert und zugänglich gemacht werden. Es sind sehr persönliche Les- und Spielarten der Texte.
Ahmads „Momente der Orientierungslosigkeit“ werden zum staubig-sperrigen Wüstenroadmoviesong, der Chor der Matrosen „Oh Nautai, Nautai“ aus Euripides „Helena“ zur Math-Core-Hymne, Erika Fischer-Lichtes Beobachtungen zur Bedeutung von Ritualen im Performancekontext zum Brecht-Weillschen Lehrstücklied „Liminalitätssong“.
Die Songs und Stücke entstanden über einen Zeitraum von über 10 Jahren im Zuge von Theatermusiken, die Kurth an verschiedenen Häusern und mit verschiedenen Regisseur*innen - teils als Komponist und musikalischer Leiter, teils als Composer-Performer - entwickelte. Allen Stücken und ihrer Interpretation gemein ist eine hohe Spielfreude, Liebe zu unterschiedlichen Klanglichkeiten und Ästhetiken sowie die Lust am Improvisieren.
Einen besonderen Platz nehmen die zyklisch angelegten Miniaturen über Texte von Michel Serres „...aber der Lärm macht die Stadt.“ und die Gedichtvertonungen der Berliner Autorin und Sinologin Lea Schneider „was feiern wir also“ „augen babys utopien“ und „weithin sichtbar“ ein.
Hier wurde die Besetzung vergrößert (von Stimme und Live-Elektronik zu Ensemble) bzw.
verkleinert (von Septett zu Quartett). Das Projekt bildet einerseits einen Rückblick auf Vergangenes und andererseits einen Ausblick auf Zukünftiges sowie die Frage, was eigentlich gute Songtexte ausmacht. Haben Theorietexte aus philosophischen oder anthropologischen Fachbüchern Hitpotenzial? Kann man zeitgenössische Gedichte ohne Strophenform und fernab von Reimschemata singen?


Manuela Villiger
Manuela Villiger ist eine Schweizer Saxophonistin und Komponistin.
Ausgebildet als klassische Saxophonistin, konzentriert sie sich heute auf die Aufführung zeitgenössischer Musik und die Produktion von interdisziplinären Performance-Projekten. Dabei beschränkt sie sich nicht auf instrumentale Werke, sondern beschäftigt sich primär mit performativen und installativen Arbeiten unter Einbeziehung von Multimedia. Sehr interessiert an der Kombination von performativen, akustischen und digitalen Elementen arbeitet sie intensiv mit Live-Elektronik und Visuals. Der Einbezug von Live-Daten, generiert durch physikalische Sensoren, bildet ein wichtiges Element in ihrer Arbeit als Komponistin.
Sie arbeitet regelmässig mit internationalen Komponisten zusammen und nimmt aktiv an diversen Festivals teil. Sie ist festes Mitglied von "eventuell.", Ensemble Sargo, Bold? und BlasArt und durfte einen Kulturförderpreis sowohl des Kantons Solothurn (2016), der Stadt Olten (2020) sowie ein Atelierstipendium der Landis & Gyr Stiftung entgegennehmen.


www.manuelavilliger.ch

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