KULTURZENTRUM franz.K

 

franz.K in Zahlen

Programm

Geschichte

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Kulturzentrum franz.K in Zahlen

  • In den Räumen des  Kulturzentrum franz.K finden ca. 350 Veranstaltungen im Jahr statt
  • Etwa 50.000 Besucher*innen aus der ganzen Region kommen jährlich zu Konzerten Parties, Kabarett u.v.m
  • Davon sind 40 % der Besucher*innen aus Reutlingen, 23 % aus dem Umkreis bis 20 km und 37 aus dem Umkreis über 20 km vom franz.K entfernt
  • Im franz.K arbeiten momentan 12 hauptamtliche Mitarbeiter*innen, zwei Auszubildende, 11 Jobber*innen an der Bar, einige technische Freelancer und Plakatierer
  • Der Kulturträger*innenverein hat Stand März 2019 547 Mitglieder
  • Etwa 60 Personen arbeiten aktiv und regelmäßig ehrenamtlich mit
  • Etwa 13 non-profit-Organistationen nutzen momentan die Räume des franz.K
  • Das franz.K nutzt zu 100% Strom aus erneuerbaren Energien
  • Das franz.K hat im Jahr 2015 einen Preis gewonnen, den APPLAUS Preis der Initiative Musik

 

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Programm

Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf der interkulturellen Arbeit. Dafür stehen mehrere Formate, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen: Es gibt eine interkulturelle Jamsession namens Easy Sunday. Ein dreitägiges Open Air - Festival namens inter:Komm!, bei dem einerseits Weltmusikbands spielen, aber auch migrantische Vereine der Stadt Reutlingen gastronomische und kulturelle Beiträge beisteuern.

Die jährlich etwa 170 Musikveranstaltungen werden in der Form mehrerer Reihen gegliedert: Songs & Poesija präsentiert IndieFolk, IndiePop und Singer/Songwriter, Indi(e)stinction präsentiert experimentelle Formen von Rock abseits des Mainstreams, noche globalista, nuite globaliste oder global(east)-a Weltmusik-Bands, die Folkelemente aus dem spanisch- und französischsprachigem Bereich sowie aus Osteuropa mit Rock, Ska, Reggae, Punk und HipHop mischen. francofolies präsentiert Bands aus Frankreich, die Chansons in neuem Gewand auf die Bühne bringen, The other Side of Nashville präsentiert Bands, die Country, Bluegrass und Americana mischen und die Reihe noche latina präsentiert Bands aus Lateinamerika, die einen Stilmix aus Folk, Jazz und Pop spielen. Jazzkonzerte laufen meist in Kooperation mit dem Reutlinger Jazzclub in der Mitte und haben deshalb keinen festen Reihennamen.

Neben den Musikreihen gibt es im franz. K auch den Kleinkunstherbst, in dessen Rahmen Kabarettist*innen, Kleinkünstler*innen, Komiker*innen, Liedermacher*innen, Humorist*innen und Komödiant*innen unterschiedlichster Bekanntheit auftreten.

Des Weiteren entwickelt das franz. K auch gezielt die regionale Szene mit. Es gibt deshalb feste Programmreihen/Konzertslots für lokale Bands und Musiker*innen, wie das Format Indie stays Echaz [Echaz heißt der Fluß, der am franz.K vorbei fließt] – Rockbands aus der Region teilen sich die franz.K-Bühne, es gab regio.music.spot – ein Nachwuchswettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Popbüro Neckar-Alb, der zu Beginn der 2000er Jahre zusammen mit dem Reutlinger Amt für Schulen, Jugend und Sport in den damaligen Räumen des Cafe Nepomuk aus der Taufe gehoben wurde, das Rhythm & Groove- das jährliche Bandfestival mit Schüler*innen-Bands der Reutlinger Musikschule, das Represent – United Bands of Reutlingen, ein 2-tägiges Bandfestival mit ausschließlich lokalen Bands, Poesie & Pommes SongSlams, Poesie & Pommes Poetry Slams (mit Beteiligung von Rappern), Easy Sunday, die monatliche interkulturelle JamSession mit Reutlinger Musiker*innen aus allen Teilen der Welt.

Das franz. K hat auch künstlerische Eigenproduktionen. Neben tourenden Indoor-Festivals wie der Akkordeonale (Akkordeon-Weltmusik-Festival) und dem Bluegrass-Jamboree (Bluegrass- und Americana-Festival) wurden auch eigene Formate im Indoor-Bereich entwickelt, wie das Sturm & Klang Festival, dessen Zielgruppe vor allem Schüler*innen waren. Das Festival bestand aus Workshops zu politischen Themen und Bands am Abend. Das Songs & Poesija-Festival, mit dem die Vielfalt von Künstler*innen gezeigt werden soll, die alle unter Singer/Songwriter zählen. Außerdem ist das Kulturzentrum beim Jazzfestival Reutlinger Jazzfrühling Kooperationspartner und Veranstaltungsort für die großen Konzerte des Jazzfrühlings. Ebenfalls wurde beim Burning Eagle Festival kooperiert, das im franz.K entstanden und über 6 Jahre gewachsen ist und 2013 selbstständig wurde. Es präsentierte ungewöhnliche Singer/Songwriter und Indie-Bands und wurde in der gesamten Musik- und Regionalpresse für sein ambitioniertes Programm und Ambiente gelobt. Im Vorfeld des Festivals präsentierte das Kulturzentrum meist 3 warm-up Konzerte mit Pop/Rock-Bands.
Außerdem ist das franz. K Partner und Aufführungsort der Abendveranstaltungen des Kultur vom Rande – Festivals, das über eine Woche überall in der Stadt integrative Kultur zeigt, also künstlerische Produktionen von und mit Menschen mit Handicaps. Das Festival ist in seiner Form einzigartig in Deutschland.
Seit 2016 existiert das zusammengefasste Indie(e)stinction Festival. Mit dem Wortspiel Indi(e)stinction sind  Bands gemeint, die einerseits „Indie“, also unabhängig von den großen Labels und ebenso unabhängig vom Massengeschmack agieren und die andererseits trotzdem nicht so einfach unterschieden, sprich eingeordnet werden können, also „indistinctiv“ sind.

Mit der Party Kollektiv:Tanzbar wurde 2016 eine Veranstaltungsreihe mit elektronischer Tanzmusik von lokalen Djs in Kooperation mit den vier Veranstalter*innenkollektiven Bollwerk, Bunte Klänge, Emma.Ton und Lichterberg gestartet. Bei der Party franz tanz!t, der Party für alle, die ihre Jugend schon verschwendet haben, wird Alternative/Indie gespielt. Hinzu kommt das Partyangebot von der Africa Night mit Africanbeats, Reggae, Latin und HipHop.

 

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Geschichte

Die erste Initiative, ein soziokulturelles Zentrum in Reutlingen zu schaffen, datiert aus dem Jahr 1983 und mündete in die Gründung des Café Nepomuk als „kleine Lösung“. Ein Kulturzentrum mit Bezuschussung aus öffentlichen Geldern konnte damals nicht durchgesetzt werden. Das Nepomuk startete in einer kleinen Eck-Kneipe mit einem achtköpfigen Gründerkollektiv, das Leben und Arbeiten in Selbstverwaltung verwirklichen und Café, Kultur und Politik auch ohne geeignete Räume und Bezuschussung verbinden wollte.

Das Café Nepomuk konnte sich 1993 deutlich vergrößern durch den Umzug ins Restaurant innerhalb des ehemaligen Foyer Cinema der französischen Garnison – dem Gebäude, das nach dem Umbau jetzt „franz.K“ ist.

Von der Kulturcrew des Nepomuk ging schließlich der Gründungsimpuls für das neue Zentrum aus. Parallel zum kulturellen Auf- und Ausbau in den Café-Räumen nutzten u. a. freie Theatergruppen sowie der Jazzclub und die Kleinkunstbühne den ehemaligen Kinosaal im Gebäude. Diese ursprünglich sieben, später sechs freie Gruppen (der Nepomuk Kulturverein, die Kleinkunstbühne Reutlingen, der Jazzclub In der Mitte und die freien Theater Sturmvogel, figuren theater tübingen und Varietétheater Weltenhopser) arbeiteten ab 2002 gemeinsam an der Umsetzung der Pläne für ein innovatives und vielfältiges Kulturzentrum im Gebäude „Unter den Linden 23“.

Nach dem „Nein“ des Reutlinger Bürgerentscheids über das Kultur- und Kongresszentrum im selben Jahr bestanden erstmals seit Jahren wieder konkrete Chancen ein Kulturzentrums mit einem weiten und alltagsnahen Kulturbegriff. Das gemeinsam konzipierte Musik-Theater-Kleinkunst-Festival unter dem Titel „Schad’ Nix“ wurde zu Jahresbeginn 2003 zum überregional wahrgenommenen Startschuss der Kampagne. Nach Jahren der Überzeugungsarbeit in Öffentlichkeit und Gremien wurde ein Soziokulturelles Zentrum im Foyer U3 (KU3) im Jahr 2006 innerhalb der Reutlinger Kulturkonzeption beschlossen und mit Priorität auf den Weg gebracht. Die Kulturkonzeption empfahl im Ergebnis – nach einer Befragung aller Reutlinger Kulturinstitutionen und -initiativen – neben dem Bau einer neuen, allerdings schlankeren und besser konzipierten Stadthalle und eines Theaterzentrums den Ausbau des Foyer U3 zum Soziokulturellen Zentrum als zentrales kulturpolitisches Projekt. Im Zuge der konkreten Planungen ist aus dem Namen „KU3“ nach eingehender Prüfung von über 70 Namensvorschlägen schließlich „franz.K – Kulturzentrum im alten französischen Kino“ geworden.

 

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