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Eintrag vom: 07. Juli 2026

Baubeginn für die Photovoltaikanlage am echaz.Hafen

Am echaz.Hafen haben die Arbeiten für die Photovoltaikanlage begonnen. In den kommenden Wochen werden auf der Schallschutzwand die Solarmodule installiert.

 Bislang hatten wir kommuniziert, dass wir mit dem Bau erst beginnen, wenn die Verlängerung des Nutzungsvertrags für den echaz.Hafen unterzeichnet ist. Die Vertragsverhandlungen mit der Stadt Reutlingen dauern jedoch länger als erwartet. Hintergrund sind unter anderem offene Fragen im Zusammenhang mit den Planungen der Regionalstadtbahn. Im Bereich des Parkplatzes vor dem echaz.Hafen und der Paketpost sind umfangreiche Baumaßnahmen vorgesehen. Welche Auswirkungen diese auf den Betrieb des echaz.Hafens haben und wie sie im Nutzungsvertrag berücksichtigt werden, ist derzeit noch Gegenstand der Gespräche.

Da ein Abschluss der Verhandlungen aktuell nicht absehbar ist, haben wir entschieden jetzt mit dem Bau der Photovoltaikanlage zu beginnen. Die Anlage ist eine Investition für viele Jahre. Ursprünglich wollten wir das Projekt bereits in der vergangenen Saison umsetzen. Da sich die Vertragsverhandlungen jedoch weiter verzögert haben, möchten wir die verbleibenden sonnenreichen Monate dieses Jahres für die Stromerzeugung nutzen und das Projekt nicht noch einmal um mehrere Monate verschieben. Mit der Umsetzung wollen wir nicht warten, bis alle offenen Fragen geklärt sind.

Das Kulturzentrum franz.K geht einen Schritt weiter in Richtung Klimafreundlichkeit. An den nach Westen ausgerichteten Containerwänden des Open-Air-Geländes "echaz.Hafen" wird eine Photovoltaikanlage installiert, deren Strom sowohl in den echaz.Hafen, als auch ins Haus des Kulturzentrums fließt. Die Anlage wird aus 36 Modulen bestehen und eine Fläche von ca. 70 m² haben. Zu Spitzenzeiten kann diese eine Leistung von ca. 16 kW erzeugen und wird zusätzlich einen Batteriespeicher bekommen.

Zwar finden die meisten Veranstaltungen abends bzw. nachts statt, wo naturgemäß kein Solarstrom erzeugt werden kann. Aber durch den Batteriespeicher kann zumindest für einen Teil des Stroms, der bei den Veranstaltungen benötigt wird, selbst erzeugter Solarstrom genutzt werden. Tagsüber soll die Anlage den Grundbedarf des Kulturzentrums abdecken. Wenn der Speicher voll ist und tagsüber doch mehr produziert wird als benötigt, wird der Überschuss ins Netz eingespeist. Der Fokus liegt aber klar darauf, den erzeugten Strom selber zu verbrauchen. Insgesamt soll die Anlage etwa 20 % des Jahresstromverbauches des Kulturzentrums produzieren können.

Die Kosten für die Anlage stemmt das Kulturzentrum ohne Zuschüsse alleine. Die Hälfte der Investitionssumme kam durch Direktkredite unserer Mitglieder und Spenden aus dem Förderverein und Unterstützer:innen-Umfeld zusammen. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Unterstützer:innen! Nach aktuellen Berechnungen sollte sich die Anlage in zehn Jahren amortisiert haben.

Wir hoffen nun auf einen erfolgreichen Abschluss der Vertragsverhandlungen und darauf, den echaz.Hafen auch in Zukunft als kulturellen Ort weiterentwickeln zu können.