Indi(e)stinction
Eintrag vom:  27.03.2021

Indi(e)stinction Festival 2022

weitere Künstler*innen bestätigt!

Nachdem im vergangenen Jahr die Konzerte des Indi(e)stinction Festivals mit die letzten Konzerte vor dem ersten Lockdown waren und wir 2021 aufgrund der Covid-19-Pandemie komplett verzichten mussten, blicken wir nun wieder vorsichtig in die Zukunft. Im Februar und März 2022 soll wieder das Indi(e)stinction-Festival stattfinden und die Planung laufen hinter den stillstehenden Kulissen bereits an. Umso stolzer sind wir, dass wir für das Indi(e)stinction-Festival 2022 hier die ersten Künstlerinnen präsentieren zu können:


 

 

FB Header PearlCharles

Pearl Charles

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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 Rosalie Cunningham

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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 Spermbirds

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Shirley Holmes

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The Snacks

 

 

 

 

 

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 Lummerland

 

 

 

 

 

 

 

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Alec Empire

Pearl Charles (US)

Die amerikanische Newcomerin ist im Februar 2022 das erste Mal für zwei Konzerte in Deutschland, neben dem franz.K gastiert sie noch in Berlin. Was Pearl Charles genau ist oder in welche Schublade ihr Album »Magic Mirrors« - ihr drittes Album, erschienen 2021 - genau passt, lässt sich nicht und nie mit endgültiger Sicherheit sagen. Die in den frühen 1990ern geborene Sängerin aus Los Angeles vereint den psychedelisch-hüftschwindenden Rock der 1960er mit dem Disco-Verve und Glamour der 1970er und klassischen Singer-Songwriter Pop mit Folk und Country-Slide-Guitar. Wähnte man sich gerade noch im psychedelischen Vintage-Raum, wird man von Abba-Referenzen erfasst die einen mit einer wilden Leichtigkeit hinfort tragen in das heutige hier und jetzt. Immer Vintage, immer Retro, aber nie altbacken – sondern zeitlos, leicht und modern.


 

 Auf eine ganz andere Art moderner Vintage-Music trifft man bei

 

Rosalie Cunningham (UK)

auf. Ihre akribisch und liebevoll komponierte Musik ist weder ganz Stoner Rock, noch vollständig Psychedelic. Vielmehr ist es eine Hingabe an die Musik und den Spirit der 1970er Jahre und ihrer musikalischen Wendungen und Wirrungen. Seit ihre Band Purson ihren letzten Auftritt im Dezember 2016 spielte, hat Sängerin, Songwriterin und Multiinstrumentalistin Rosalie Cunningham ihre Karriere leise neu erfunden und geht aus ihrem selbst auferlegten »musikalischen Winterschlaf« als die visionäre Solokünstlerin hervor, die sie immer war. Rosalies gleichnamiges Debütalbum - das am 26. Juli 2019 erschien - ist das Ergebnis langer Reflektion und enthält ihr bisher stärkstes und gewagtestes Songwriting , angefangen von einem dreiminütigen Blackbird-ähnlichen Nicken über ihren kreativen Helden Sir Paul McCartney bis hin zu einer epischen Prog-Rock-Saga, die den Hörer auf die Mutter aller Klänge entführen wird.

 

Punkig geht es mit den beiden weiteren Acts weiter. Wir freuen uns eine Legende des Hardcore-Punk begrüßen zu dürfen, die

 

Spermbirds (Kaiserslautern)

Seit mehr als 35 Jahren gehören Spermbirds zu den maßgeblichen Bands der europäischen Hardcore- und Punkszene. Das Debütalbum »Something To Prove« mit Songs wie »My God Rides A Skateboard« und »Try Again« ließ die Band um den US-Amerikaner Lee Hollis Ende der 1980er Jahren schnell zur Kultband werden. Im September 2019 erschien ihr neuntes und vielleicht letztes Studioalbum, umso mehr freuen wir uns, die legendären Spermbirds beim Indi(e)stinction Festival begrüßen zu dürfen.

Unterstützt wird die K-Town Hardcore-Legende von den Berlinern »Shirley Holmes« und den Lokalmatadoren von »The Snacks«.

 

Wesentlich jünger, aber nicht wesentlich unpunkiger - wenn auch mit einer wesentlich melodiöseren und alternativeren Schalgseite -  sind die Jungs von

 

The Deadnotes (Freiburg)

The Deadnotes konnten bei ihrem letztjährigen Rockpalast-Auftritt im Einsebahnmuseum einen bleibenden Eindruck bei vielen franz.K-Mitarbeiter*innen hinterlassen. Umso mehr freuen wir uns, dass es geklappt hat, die vier Jungs für das Indi(e)stinction-Festival zu gewinnen.

Supportet werden The Deadnotes von den Tübinger Indie-Helden »Lummerland«.

 

Eine völlige andere Art von »independent music« verfolgt dagegen

 

Alec Empire (Berlin)

»Alec Empire programmiert gerne mal die Apokalypse auf einen Computern. Ist das Ende der Welt wirklich schon so nah? Wenn man die physische Energie der Destroyer Konzerte spürt, kann es schnell danach aussehen.«
1996 veröffentlichte Alec Empire das Album »The Destroyer«, welches mit brachialer Wucht Drum’n’Bass so in den roten Bereich trieb, dass Alec damit das Genre komplett neu definierte. Viele Indie-Rock und Metal Fans verliebten sich in das Album. Ein viertel Jahrhundert später bringt er es nun wieder auf die Bühne.