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Dienstag, 26. 01.
20:00 Uhr
Einlass: 19:30 Uhr
Ort: Saal
Genre: Lesung & Gespräch

Freier Eintritt
Spenden erwünscht

Nepomuk Kulturverein präsentiert:

Kanakenkind - Luigi Toscano

Mit der Kamera durch Licht, Dunkelheit und Hoffnung. Vom Einwandererkind zum Fotografen der Holocaustüberlebenden

Der außergewöhnliche Weg eines Künstlers in das Herz der deutschen Erinnerungskultur

Luigi Toscano, Sohn sizilianischer Einwanderer, wuchs in Deutschland in schwierigen Verhältnissen auf. Früh erlebte er Ausgrenzung, Gewalt und Vernachlässigung. In der Fotografie fand er einen Weg, diese Erfahrungen zu verarbeiten – und eine Stimme, um die Geschichten anderer sichtbar zu machen. Toscano hat mehr als 600 Porträts von Überlebenden von Krieg, Verfolgung und Gewalt geschaffen. Sie wurden weltweit gezeigt – in deutschen Bahnhöfen, in Babyn Jar, Paris und New York – und ziehen Menschen mitten in ihrem Alltag in den Bann. Ohne Inszenierung, ohne Effekte, öffnen seine Bilder einen direkten, emotionalen Zugang zu Geschichte und Gegenwart.

    Im Zentrum seines neuen Buchs Kanakenkind steht die Begegnung von persönlicher und historischer Erinnerung: Toscanos eigene Biografie trifft auf die Lebensgeschichte von Anna Iwanowa aus Kiew, die 1943 als Kleinkind nach Auschwitz deportiert wurde. Ihre Suche nach Herkunft und Familie wird Ausgangspunkt für Fragen nach Identität, Verantwortung und Erinnerung in unserer Zeit.
    Als von der UNESCO ernannter Artist for Peace ist Luigi Toscano ein erfahrener Gesprächspartner für Ausstellungen, Podien und Bildungsformate. Er bringt Publikum, Geschichte und Gegenwart zusammen – und schafft dabei Räume für Begegnung, Nachdenken und Dialog. Eine Einladung zu seinen Veranstaltungen bedeutet, Erinnerungskultur lebendig werden zu lassen.

    Luigi Toscano, geboren 1972 in Mainz, lebt heute in Mannheim. Nach dem Hauptschulabschluss übte er Tätigkeiten als Dachdecker, Türsteher und Fensterputzer aus und schlug dann eine künstlerische Laufbahn ein. Als Fotograf ist er Autodidakt, dabei steht der Mensch im Mittelpunkt seiner Arbeit. Mit seinem Projekt "Gegen das Vergessen", bei dem er mehr als 600 Holocaust-Überlebende persönlich getroffen, porträtiert und die Bilder an öffentlichen Orten ausgestellt hat, erregte er weltweite Aufmerksamkeit. Seit 2006 ist Luigi Toscano auch als Filmemacher tätig. Als erster Fotograf überhaupt wurde er 2021 von der UNESCO zum „Artist for peace“ ernannt. Ebenfalls 2021 wurde er mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet, die er 2025 aus Protest gegen die gemeinsame Abstimmung von CDU und AfD zur Migrationspolitik im Bundestag zurückgab. Auf Toscanos Youtube-Kanal @luigitoscano5551 gibt es über 50 Filme über seine Arbeit zu sehen.

    Nepomuk Kulturverein präsentiert:

    Kanakenkind - Luigi Toscano

    Mit der Kamera durch Licht, Dunkelheit und Hoffnung. Vom Einwandererkind zum Fotografen der Holocaustüberlebenden

    Dienstag, 26. 01.
    20:00 Uhr
    Genre: Lesung & Gespräch
    Ort: Saal
    Einlass: 19:30 Uhr

    Freier Eintritt
    Spenden erwünscht

    Der außergewöhnliche Weg eines Künstlers in das Herz der deutschen Erinnerungskultur

    Luigi Toscano, Sohn sizilianischer Einwanderer, wuchs in Deutschland in schwierigen Verhältnissen auf. Früh erlebte er Ausgrenzung, Gewalt und Vernachlässigung. In der Fotografie fand er einen Weg, diese Erfahrungen zu verarbeiten – und eine Stimme, um die Geschichten anderer sichtbar zu machen. Toscano hat mehr als 600 Porträts von Überlebenden von Krieg, Verfolgung und Gewalt geschaffen. Sie wurden weltweit gezeigt – in deutschen Bahnhöfen, in Babyn Jar, Paris und New York – und ziehen Menschen mitten in ihrem Alltag in den Bann. Ohne Inszenierung, ohne Effekte, öffnen seine Bilder einen direkten, emotionalen Zugang zu Geschichte und Gegenwart.

      Im Zentrum seines neuen Buchs Kanakenkind steht die Begegnung von persönlicher und historischer Erinnerung: Toscanos eigene Biografie trifft auf die Lebensgeschichte von Anna Iwanowa aus Kiew, die 1943 als Kleinkind nach Auschwitz deportiert wurde. Ihre Suche nach Herkunft und Familie wird Ausgangspunkt für Fragen nach Identität, Verantwortung und Erinnerung in unserer Zeit.
      Als von der UNESCO ernannter Artist for Peace ist Luigi Toscano ein erfahrener Gesprächspartner für Ausstellungen, Podien und Bildungsformate. Er bringt Publikum, Geschichte und Gegenwart zusammen – und schafft dabei Räume für Begegnung, Nachdenken und Dialog. Eine Einladung zu seinen Veranstaltungen bedeutet, Erinnerungskultur lebendig werden zu lassen.

      Luigi Toscano, geboren 1972 in Mainz, lebt heute in Mannheim. Nach dem Hauptschulabschluss übte er Tätigkeiten als Dachdecker, Türsteher und Fensterputzer aus und schlug dann eine künstlerische Laufbahn ein. Als Fotograf ist er Autodidakt, dabei steht der Mensch im Mittelpunkt seiner Arbeit. Mit seinem Projekt "Gegen das Vergessen", bei dem er mehr als 600 Holocaust-Überlebende persönlich getroffen, porträtiert und die Bilder an öffentlichen Orten ausgestellt hat, erregte er weltweite Aufmerksamkeit. Seit 2006 ist Luigi Toscano auch als Filmemacher tätig. Als erster Fotograf überhaupt wurde er 2021 von der UNESCO zum „Artist for peace“ ernannt. Ebenfalls 2021 wurde er mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet, die er 2025 aus Protest gegen die gemeinsame Abstimmung von CDU und AfD zur Migrationspolitik im Bundestag zurückgab. Auf Toscanos Youtube-Kanal @luigitoscano5551 gibt es über 50 Filme über seine Arbeit zu sehen.