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Projekte

Das franz.K gibt Kunst einen Platz im öffentlichen Raum

Das franz.K ist ein soziokulturelles Kulturzentrum, welches seit seiner Eröffnung verschiedensten Formen von kulturellen wie künstlerischen Produktionen Platz bietet. Ein Ziel dabei ist, Kunst und Kultur in ihren verschiedenen Facetten zu betrachten und die kreative Selbsttätigkeit vieler Menschen und verschiedenster Bevölkerungsschichten zu fördern. Die Soziokultur beschäftigt sich auch mit dem Phänomen der Alltagskultur und somit gehört für uns Kunst im urbanen Raum als Darstellungsform, die für alle Menschen zugänglich ist, dazu.

Zehn Jahre hat es gedauert und dann hat es geklappt. Das franz.K hat seit Oktober 2017 eine Sprüh- und eine Kunstwand.

 

Auf der Traverse, die nicht im Bild zu sehen ist, wird ein Banner zur Verfügung gestellt, eine Fläche, die allen Künstler*innen und solchen, die es noch werden wollen, zur freien Verfügung steht. Jede*r kann malen und sprühen wie es beliebt und sich austoben wie er / sie es braucht.

Auf dem anderen Traversensytem ist eine Kunstfläche angebracht. Dort zeigen in einem viermonatigen Wechsel sprühende, grafische und bildende Künstler*innen ihre Werke dem vorbeigehenden und / oder dem vorbeifahrenden Publikum.
Dabei geht es uns darum, den Künstlern*innen eine Fläche zu bieten, aber auch dem Publikum Kunst niederschwellig, also frei zugänglich und augenblicklich, zu ermöglichen. Auch geht es darum Städte aus ihrem Grau zu befreien sowie die kommerzielle deckenflächende Werbung zu kontrastieren, das Stadtbild temporär zu verändern und sich aktiv beteiligen zu können.

 Wer selbst die Kunstwand gestalten möchte, soll sich bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. melden.

In Kooperation mit der Lederschmiede in Stuttgart hat der Künstler Markus Wilke Taschen aus den Kunstbannern fertigen lassen. Die Arbeiten bezogen sich, wie alle Werke der letzten 10 Jahre, auf Anhäufungen von Abfall. Durch die Umwandlung in eine limitierte Taschenkollektion erhalten die Banner eine neue Bedeutung und transportieren somit die Absicht des Künstlers. Die Kollektion ist auf seiner Website erhältlich.

Bisher haben ausgestellt:

2017_10: Looven
2018_03: Jens Staudt
2018_07: Ulrich Lukaszewitz
2018_10: Tante Jo
2019_02: Moshood Adekunle
2019_06:  Marcus Stiefel Dürr
2019_10: TASK
2020_02: YESS
2020_05: Kristina Schneider
2020_10: Stefan Theurer
2021_02: Buket Aslantepe
2021_06: MANGO alias Felix Schwarz
2021_10: Frido Hohberger
2022_02: Mehlika Tanriverdi
2022_06: Marvin Daumüller
2022_10: Markus Wilke
2023_02: Pit Eitle
2023_06: Friedhelm Wolfrat
2023_10: Cordula Haasis
2024_02: Vitaly Medvedovsky

 

Politik im franz.K

Als soziokulturelles Zentrum versteht es das franz.K auch als seine Aufgabe, neben dem Präsentieren von Kultur aller Sparten, Ort für einen gesellschaftlichen Diskurs und Knotenpunkt der Zivilgesellschaft zu sein. Das franz.K will Menschen ganz verschiedenen Alters, Herkunft, sozialen Status oder finanziellem Background zusammenbringen und dem politischen Austausch dieser Menschen Raum geben.

Für Veränderungen und damit auch Verbesserungen unserer Welt braucht es u.a. Plätze, an denen diese diskutiert, erträumt und erprobt werden können. Genau ein solcher Platz möchte das franz.K sein, in dem es beispielsweise in regelmäßigen Abständen politische Vorträge und Workshops zu den unterschiedlichsten Themen anbietet.

Endliche Ressourcen werden von großen Konzernen immer weiter ausgebeutet, die Wohnungsnot wird nicht kleiner sondern größer, rechter Terror hat System und gerade jetzt, da das Corona-Virus und der Umgang mit diesen Missständen, die auch davor für viele Menschen alltäglich waren, immer weiter verschärft, will das franz.K denen eine Plattform bieten, die fortschrittliche Gesellschaftsmodelle vorstellen und entwickeln wollen. Es soll denen zugehört werden, die von Missständen berichten und die sie bekämpfen wollen.
Dass die Inhalte, die bei solchen Veranstaltungen weitergegeben und entwickelt werden, viele Menschen erreichen können, werden diese seit kurzer Zeit auch im Internet gestreamt. Alle diese Streams finden sich hier zum Nachschauen.

Viel Spaß bei euren Diskussionen!

Youtubelinks:

Corona, Diskriminierung und der prekäre Arbeitsmarkt

Die Corona-Pandemie grassiert und hat ein Schlaglicht auf nationale Gesundheitssysteme, die Auswirkungen sozialer Ungleichheit und auf staatliche Krisenprävention und -strategien geworfen. Je länger die Krise dauert, umso mehr stellt sich die Frage, ob die Gesundheitssysteme richtig ausgerichtet und ob getroffene Maßnahmen und ihre Auswirkungen angemessen sind. In der Veranstaltung wollen wir mit Michèle Winkler vom Komitee für Grundrechte und Demokratie und Thomas Gebauer von medico international über den prekären Zustand der "Weltgesundheit", über die widersprüchliche Rolle des Staates und die Bedeutung der demokratischen Rechte/der Demokratie insgesamt in der Pandemie sprechen. Die Veranstaltung möchte zum einen beitragen zur Verständigung darüber, für welche Wege aus der Krise wir uns gemeinsam einsetzen sollten. Welche Soziale Infrastrukturen braucht es, um das Menschenrecht auf Gesundheit und Wohlergehen umzusetzen? Zum andern möchte sie sich einmischen in den gesellschaftlichen Krisendiskurs, der derzeit vielfach von einem vernunftfeindlichen Murren und Raunen mit unklarer oder rechter Grundausrichtung auf der einen Seite und einem bloßen Verteidigen des Status Quo auf der anderen Seite bestimmt wird.

Gesundheit und Demokratie in Zeiten der Pandemie

 "Die Würde des Spargels ist unantastbar" - Das Graffiti an einem Tübinger Jugendzentrum trifft es auf den Punkt. Die Krise trifft auf einen Arbeitsmarkt, der in manche Branchen für die Beschäftigten ohnehin sehr prekär ist. Die Saisonarbeit bei der Spargelernte und die Fleischindustrie sind ins öffentliche Bewusstsein gelangt. Aber auch in Bereichen wie der 24-Stunden-Pflege, der Leiharbeit , im Onlinehandel oder im Reinigungsgewerbe gibt es Formen von struktureller Diskriminierung, die insbesondere Migrant*innen treffen. Peter Birke war maßgeblich an einer Studie beteiligt, die die Arbeitsbedingungen von neuen Migrant*innen in einer Reihe von Branchen untersucht hat. Mit ihm diskutieren werden Vertreter*innen aus Beratungsstellen und Gewerkschaften über die Auswirkungen der Krise und Handlungsmöglichkeiten von Akteur*innen des Arbeitsmarktes.

Impfstoff für alle?! Politische und ethische Fragen zur Impfgerechtigkeit.

Die Ankündigung der Bundesregierung am 24.04.2020 vor der WHO, dass alle Menschen weltweit Zugang zu einem Covid-19 Impfstoff bekommen sollen, erweist sich momentan als Worthülse. De facto haben sich reiche Länder des Globalen Nordens den Zugriff auf den Großteil aller verfügbaren Impfdosen gesichert, während arme Regionen der Welt auf vage Versprechen und pharmazeutische Hilfen in ferner Zukunft hoffen müssen. Steht die Welt am Rande eines „katastrophalen moralischen Versagens“, wie der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus kürzlich meinte? Enorme staatliche Gelder wurden weltweit in die Forschung und Entwicklung von Impfstoffen gegen Covid-19 investiert. Warum gestaltet es sich so schwierig, Impfstoffe gerecht zu verteilen? Wem „gehören“ die Impfstoffe? Wie könnten diese zum Wohle Aller weltweit produziert und verteilt werden? Welche Mechanismen braucht es, um eine gerechte Verteilung und einen gerechten Zugang zu diesen lebenswichtigen Gütern zu fördern? Diese Fragen erörtern wir mit Vertreter*innen von Medico International, CureVac und dem IZEW.

Arbeitsausbeutung ist keine Bagatelle!

In Baden-Württemberg arbeiten viele Menschen unter prekären Bedingungen, zum Beispiel in der Pflege, auf dem Bau, in der Fleischwirtschaft, der Landwirtschaft oder im Logistik- und Transportbereich. Nicht wenige von ihnen werden dabei in erheblicher Weise ausgebeutet.
Migrant*innen sind dabei in besonderem Maß von Arbeitsausbeutung betroffen.
Unzureichende Kenntnisse des deutschen Arbeitsrechts oder sprachliche Zugangsbarrieren, aber auch die kriminelle Energie mancher Arbeitgeber*innen sind nur einige Gründe dafür. Unscharfe oder unbefriedigende rechtliche Regelungen, das Fehlen einer gut ausgestalteten Arbeitsinspektion oder ein unzureichender Austausch zwischen Kontrollbehörden und Beratungsstellen sind nur einige Stolpersteine, die einen effektiven Schutz vor Arbeitsausbeutung bzw. die Durchsetzung von berechtigten Rechtsansprüchen behindern.
Die Veranstaltung wird Problemlagen aufzeigen, auf die Betroffenen und Berater*innen in ihrer täglichen Praxis stoßen. 

 

 

Das politische Sturm & Klang Festival - von der Jugend für die Jugend

Nach wenigen Jahren Pause startet das „Sturm & Klang“ 2021 mit Elan und vielen Ideen in eine neue Runde. Getragen wird es dieses Mal, ganz nach dem Motto von der Jugend für die Jugend, von den jungen Mitarbeiter*innen des franz.K in Kooperation mit IG Metall Jugend Reutlingen/Tübingen, dem DGB, dem Offenen Treffen gegen Faschismus und Rassismus Tübingen und die Region (OTFR), Reutlingen for organisation, solidarity and actions (ROSA), der Seebrücke Reutlingen und der ver.di Jugend Fils-Neckar-Alb.

Mit inhaltlichen Workshops zum Mitmachen und einem Konzert am Abend, soll während des eintägigen Festivals dazu angeregt werden, sich mit weltweiten Problemen, ihren Ursachen und Folgen auseinander zu setzen. Verschiedene Möglichkeiten, wie man sich auch hier vor Ort politisch einmischen und für eine gerechtere Welt engagieren kann, können mit Infoständen, durch die Workshops und in Gesprächen gemeinsam entwickelt und aufgezeigt werden.

Alle Infos zum Sturm & Klang Festival 2021 finden sich hier: https://www.franzk.net/eventsingle/2313

 

 

Sonic Visions

Was ist Sonic Visions?

Sonic Visions ist ein innovatives Modellprojekt, das in künstlerischen, meist audio-visuell ausgerichteten Performances die neuen Möglichkeiten von Interaktion zwischen moderner Technik und Kultur erprobt und gleichzeitig einer breiten Öffentlichkeit vorstellt. Die künstlerische Leitung für die Reihe haben Thomas Maos und Fried Dähn, Initiatoren und künstlerische Leiter des Creative Arts and Music Project (CAMP e.V.), dem alle zwei Jahre stattfindenden internationalen Camp Festival für Visual Music.
Ziel von Sonic Visions ist es, diese aktuelle interdisziplinäre Kunstform weiterzuentwickeln und gleichzeitig einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Warum Sonic Visions

Seit Jahrhunderten gehen KünstlerInnen auf die Suche nach einer gleichwertigen und gleichzeitigen Verbindung von Bild und Klang. W. Kandinsky fertigte von Musik durchdrungene Gemälde, es blieben dennoch Bilder. Die Ideen und Werke des russischen Komponisten A. Scrjabin mit Farbklavier und multisensorischer Übertragung sind faszinierend, erreichten jedoch nie seine Vorstellung. In den Lightshows der Rockkonzerte, beginnend in den 60-iger Jahren, ist das Visuelle nicht mehr als die Unterstützung zum Sound. Die Bilder im sogenannten Musikvideo haben illustrativen oder narrativen Charakter und wirken häufig flach und austauschbar.
Erst die heutige Computertechnologie erfüllt den Wunsch bildender Künstler, ihre Bilder, Muster und Formen wie Musiker live zu spielen. Es entstand ein neuer Künstlertypus: der VJ (quasi das Pendant zum DJ) kreiert, mischt und verändert seine Visuals in Echtzeit zur Musik. Klang und Bild können erstmalig eine wirkliche Synthese eingehen. In enger Zusammenarbeit mit dem Musiker, als Band quasi, entsteht die Performance.

Kooperationen

Seit 2010 ist ein fester Kooperationspartner von Sonic Visions die Württembergische Philharmonie Reutlingen. Seither wurden jährlich Uraufführungen  eigens für ein Orchester der Philharmonie komponierter Neuer Musik im Zusammenspiel mit einem Video- bzw. Bildkünstler gezeigt.
2016 war auch erstmalig das Theater Reutlingen die Tonne Kooperationspartner bei der Erarbeitung einer Audiovisuellen Performance mit Schauspielern namens "100 DADA". Die zum 100 jährigen Bestehen des Dadaismus erarbeitete Produktion wurde auch im Roxy (Ulm) und im Tollhaus (Karlsruhe) gezeigt.

Sonic Visions Festival

Im Rahmen des ab 2020 regelmäßig stattfindenden Sonic Visions Festivals werden diese Kooperationen erweitert und vertieft.

 

 

Das inter:Komm! Open-Air-Festival

Mit inter:Komm! möchten wir eine Plattform bieten, auf der Menschen sich herkunfts-, generations- und orientierungsübergreifend mischen können, zwanglos miteinander in Kontakt kommen – und wo alle etwas Eigenes einbringen und etwas für sie Neues, Ungewohntes finden können. Wir laden dazu einmal im Jahr  Künstler_innen ein, die Weltmusik spielen im besten Sinne. Weltmusik nicht als reine Folklore, sondern als etwas musikalisch Eigensinniges abseits des Mainstreams, eine Mischung der Stile, die Vertrautes und Ungewohntes gleichermaßen beinhaltet.

Vor allem am Festival-Sonntag wollen wir auch die lokalen Verein zum Mitmachen und Austauschen einladen. Ob mit einem Essensstand, Kinderschminken, Spielen, einem Informationstisch oder auch einem eigenen Programmpunk auf der Bühne: wir freuen uns so viele Vereine wie möglich dabei zu haben! Ihr habt Interesse und/oder eine Idee, wie ihr euch einbringen möchtet? Dann schreibt uns einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

 

TALK Projekt

Was ist TALK?

Das TALK Projekt ist ein inklusives HipHop-Empowerment und Jugendkultur-Angebot für Jugendliche von 14 bis 27 Jahren. Es läuft erfolgreich seit 2013 mit wöchentlichen, kostenlosen HipHop-Tanz & Rap-Workshops im franz.K Reutlingen und weiteren bundesweiten Workshops und Vorträgen.

Entstehung

Als im Herbst 2010 ein Schwarzer Jugendlicher die rassistische Türpolitik eines Clubs in Reutlingen (ihm wurde wiederholt der Zutritt verwehrt) nicht mehr hinnehmen wollte, fand er in der Stadt und der gesamten Region keine Unterstützung, keine Beratung und kein offenes Ohr für sein Anliegen, sich gegen den erlebten Rassismus zu wehren. In dieser schwierigen Situation fand er Hilfe in einem Beratungsangebot im fernen Berlin, zeigte die Discobesitzer an und gewann den Fall. Die gerichtliche Klage erhielt Ende 2011 in zweiter Instanz Recht auf Grundlage des Allgemeinen Gleich-behandlungsgesetztes (AGG). Für viele Menschen in der Stadt und der Region wurde bei Bekanntwerden des Vorfalls klar, dass Jugendliche und Erwachsene, die mit Diskriminierung konfrontiert sind, angemessen betreut, beraten und unterstützt werden müssen und der Mangel daran in der Region nicht zu akzeptieren ist. Es entstanden daraufhin wichtige Initiativen und Gesprächskreise – unter anderem auch die Idee eines Kunstprojekts für Jugendliche im Kulturzentrum franz.K: das “TALK Projekt” wurde konzipiert und im Sommer 2013 auf den Weg gebracht.

Konzept

Es werden zwei wöchentliche Hip-Hop Workshops im Bereich RAP & HIPHOP-TANZ angeboten, welche wöchentlich oder in Kompaktphasen in den Schulferien stattfinden. Der Zeitraum des Projekts ist von September bis Juli schuljahresbegleitend angesetzt. Das Projekt richtet sich an junge Menschen im Alter zwischen 14 – 27 Jahren. Vorrangig ist es für Jugendliche konzipiert, die in der Gesellschaft eine Form von Ausgrenzung erfahren: Zum Beispiel durch einen zugeschriebenen oder tatsächlichen Migrationshintergrund, aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft, einer Behinderung, ihres sozialen Status, ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Geschlechts, ihrer Bildungsmarginalisierung oder ähnlichem. Aber auch Jugendliche, die nicht negativ von Diskriminierung betroffen sind oder dies nicht so empfinden, können selbstverständlich an dem Projekt teilnehmen. Die Teilnehmer*innen werden bei der Erarbeitung eigener Songs oder Choreografien von Fachkräften (Coaches) begleitet, unterstützt und angeleitet. Ihre kreativen Ideen und die erarbeiteten Werke werden in einer jährlichen großen Abschluss-Show zusammengeführt, bei deren Umsetzung und Planung sie auch partizipieren. Auch externe Shows bis hin zur kleinen Tour sind keine Seltenheit mehr. Darüber hinaus stehen den Jugendlichen während des kreativen Prozesses zusätzlich Empowerment-Coaches zur Seite, die die künstlerische Arbeit unterstützen und begleiten, indem sie den Teilnehmenden über den kunstpädagogischen Input hinaus Möglichkeiten zur Diskussion und Reflexion geben, für Einzelgespräche zur Verfügung stehen u.v.m. Durch den partizipativen Peer-Coaching-Ansatz gibt es auch für ehemalige TALK-Teilnehmer*innen die Möglichkeit selber zu neuen Coaches heranzureifen. Dies ist seit dem 8. Projektjahr mit neuen Rap- & Tanz-Coaches umgesetzt wurden. Am Ende des Projekts findet eine jedes Jahr die berühmte "TALK Show" auf der großen Bühne im Kulturzentrum franz.K in Reutlingen statt.

Kooperationspartner*innen

Das TALK Projekt wird vom Kulturzentrum franz.K (Reutlingen), dem adis e.V. (Reutlingen/Tübingen) mitgetragen und von der Stadt Reutlingen finanziell unterstützt.

TALK im Socialmedia folgen

 

 

Neustadt Projekt

Das franz.K plant für den 22. September 2018 ein großes Stadtspiel, ein (situationistisches) Spektakel im öffentlichen Raum unter dem Titel "Neu-Stadt".

Zwischen dem 03. und 05. März 2018 wird es dafür vorbereitende Events geben, zu denen wir meinen, dass du/Sie Interessantes beizutragen hast/habt und zu denen wir hiermit sehr herzlich einladen möchten.

Kurz zum Projekt:

Das Projekt „NEU-Stadt!“ ist ein Stadtspiel, das die Einwohner_innen untereinander und mit ihren Städten neu vernetzt. Die Spieler_innen gewinnen gleichzeitig neue Einsichten in ihre Stadt und sich selbst. Somit entsteht mitten in der vorhandenen Stadtstruktur ein neuer Spielraum, der sich fürs Denken, Handeln, Wahrnehmen und Fühlen öffnet. Das Projekt wird von den ProduZentren Baden-Württemberg (7 soziokulturelle Zentren) in Kooperation mit dem Projekt Babylon Berlin konzipiert und durchgeführt.

Ausführlicheres zu Neu-Stadt aus Gründen der Übersichtlichkeit ganz unten.

Am Samstag, den 03.03. (Beginn 14:00 Uhr) gibts es als Auftakt- und Recherche-Event eine "Alternative Stadtführung", auf der es nicht um die touristischen Highlights der Stadt geht, sondern um gelebte Geschichten, auch um Schattenseiten, oder um Orte, die eine Bedeutung nur für die hier Lebenden haben aus ihrer ganz persönlichen Sicht. Also: Reutlingen neu entdecken durch Orte, an die uns einzelne mit ihrer Perspektive führen.

WIR führen Euch im September nach NEU-STADT! – aber vorher müsst IHR uns zeigen, wo IHR herkommt! Wer zeigt uns Reutlingen? Alles ist interessant für uns! Kleines und Großes, Unsichtbares und Offensichtliches, Altes und Neues, Schönes und Hässliches.

Am Sonntag, den 04.03. (Beginn 14:00 Uhr) öffnet im franz.K selbst das Büro für urbane Geheimnisse“.

Jede Stadt hat ihre Geheimnisse und jede/r in dieser Stadt auch. Manchmal überschneiden sich die eigenen Geheimnisse mit denen der Stadt und genau diese urbanen Geheimnisse, die lokalen Kuriositäten, die spezifischen Typen und Gegenstände, die versteckten Orte und Dinge, interessieren das Büro für urbane Geheimnisse.

Macht mit und erzählt uns, was es über eure Stadt zu sagen gibt, teilt wahre Geschichten mit uns oder erfindet welche, die zukünftig in das Stadtnarrativ eingefügt werden sollen. Zeigt uns verborgene Orte, kuriose Gegenstände oder macht uns mit Menschen oder Tieren vertraut, über die niemand so richtig was weiß, aber wissen sollte.

Ebenfalls am Sonntag, den 04.03. um 14.00 Uhr gibt es für Kinder (und ihre Eltern) eine Stadt-Expedition. "Artefakte-Suche"

Dafür suchen wir junge Reutlinger_innen, die mit uns auf die Jagd nach den besten Souvenirs der Stadt gehen! Für unseren Reiseführer suchen wir die besten kostenlosen Mitbringsel aus Reutlingen! Hilfst Du uns, eine Sammlung der besten Reutlinger Fundstücke anzulegen?

 

NEU-Stadt!

Das Projekt „NEU-Stadt!“ ist ein Stadtspiel, das in der vorhandenen Stadtstruktur der Städte Karlsruhe, Bad Cannstatt, Reutlingen, Ulm, Esslingen, Ludwigsburg und Pforzheim einen neuen Spielraum eröffnet. Mittels eines Reiseführers, der den urbanen Alltag in Situationen verwandelt, werden Möglichkeiten einer ludischen Gesellschaft ausgelotet und somit der Blick auf eine neue Stadt in der alten frei.
Die Spieltage finden im Sommer und Herbst 2018 statt. Ihnen voraus gehen Recherchen-Reisen in alle sieben Städte, in deren Rahmen schon kleinere Spielformate und Workshops stattfinden.

NEU-Stadt! ist ein Kooperationsprojekt der ProduZentren (Tollhaus Karlsruhe, Kulturkabinett Bad Cannstatt, franz.K Reutlingen, ROXY Ulm, Dieselstrasse Esslingen, Tanz- und Theaterwerkstatt Ludwigsburg und Kulturhaus Osterfeld Pforzheim) und der urbansupergroup Berlin (Daniel Boy, Karsten Michael Drohsel, Tristan Biere und Turit Fröbe).

Gefördert durch Mittel der Baden-Württemberg Stiftung

www.neu-stadt.org

 

urbansupergroup

Als urbansupergroup entwickeln Karsten Michael Drohsel, Daniel T. Boy, Tristan Biere und Turit Froebe in partizipativen Verfahren situationistische Stadtbegehungs und -Bespielungsformate. Auf diese Weise werden aus KonsumentInnen ProduzentInnen von urbanen Situationen, die sich in den Alltag von Städten einschmuggeln und Spuren hinterlassen.

http://mikromakro.net/urban-super-group/

 

 

LKJ Projekt - KreAktiv werden!

Mit der Qualifizierung "Die KreAktiven" bildet die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung zu Jugendmentor*innen für interkulturelle Bildung aus.

Dabei kooperiert die LKJ mit freien Trägern, Vereinen oder Kulturinstitutionen vor Ort- also beispielsweise mit uns.
Junge Menschen werden befähigt selbst (inter-) kulturell aktiv zu werden, sich vor Ort gemeinsam zu engagieren und in Kontakt mit Akteuren aus dem Kunst- und Kulturbereich zu treten. Durch den Erwerb von interkulturellen Kompetenzen wird das gesellschaftliche Miteinander gestärkt. Die jugendlichen Bürger*innen bringen sich aktiv in das kulturelle Leben ihres Ortes ein und beleben die Region mit neuen, spannenden Kulturprojekten

KreAktiv werden!

Die Qualifizierung beginnt mit einer viertägigen Intensivphase. Die Jugendlichen erkunden und erleben kulturelle Angebote in ihrer Umgebung. Dazu gehört beispielsweise der Besuch eines Theaters oder eines Jugendkulturzentrums. In künstlerischen Workshops werden sie dann selbst "kreAktiv".
Anschließend erhalten sie eine Einführung in das Projektmanagement und realisieren ein eigenes kulturelles Projekt in ihrem Umfeld. Darüber hinaus werden ihre interkulturellen Kompetenzen geschult. Während ihrer Ausbildung lernen sie auch andere Jugendliche aus der eigenen Region kennen und können sich vernetzen.
An einem Abschlusstag reflektieren die KreAktiven ihre ersten Erlebnisse als Jugendmentor*in. Im darauf folgenden Jahr können sie dann ihre Erfahrungen an die nächste Generation der Jugendmentoren interkulturelle Bildung weitergeben.

Zusammen...Die KreAktiven sind interkulturell gemischte Gruppen.

In den Kursen lernt ihr euch gegenseitig kennen und Mitarbeiter*innen der LKJ geben euch einen Einblick in das Thema Interkultur.
Wir von der LKJ, zusammen mit unseren Partner*innen und den anderen KreAktiven, unterstützen vor Ort dich als KreAktive*r auf dem Weg zum eigenen Kulturprojekt.

Gemeinsam zum eigenen Kulturprojekt...

Du tanzt oder zeichnest gerne oder stehst am liebsten auf einer Bühne?
Außerdem findest du es spannend, Jugendliche kennen zu lernen, die andere Erfahrungen gesammelt haben und doch sehr viele Interessen mit dir teilen? Bei den KreAktiven kannst du genau das erleben!

Wir bilden dich aus...

in einem viertägigen Kurs bringen wir dir alles bei, was du wissen musst, um ein eigenes Kulturprojekt auf die Beine zu stellen.

Das könnte ein eigenes Konzert, ein YouTube-Video oder auch ein Graffiti sein – oder etwas ganz anderes?
Auch gemeinsam werden wir kreativ und schreiben zum Beispiel eigene Geschichten, erleben Streetart oder spielen Theater.
Lass dich überraschen.

Du wirst Expert*in... 

für Kultur in deiner Umgebung!
Wir gehen mit dir in verschiedene Kultureinrichtungen und schauen dort hinter die Kulissen. Außerdem geben wir dir Kontakte und Tipps, wie du neue Leute im Kulturbereich kennenlernen kannst. So kannst du auch deinen Freund*innen und Bekannten weiterhelfen, wenn sie selbst etwas auf die Beine stellen wollen. Im Jahr nach deiner Ausbildung bei den KreAktiven unterstützt du andere Jugendliche dabei, auch KreAktiv zu werden.

 


TuVis - Die franz.K Streamingreihe

Mit der neuen Streamingreihe „TuVis“, was so viel heißt wie „Du lebst“, möchten wir dem pandemiebedingten Zwangsexil der Kultur mit stimmgewaltiger Präsenz entgegentreten.

Was erwartet die Zuschauer*innen dieses Formats?

Von Mitarbeiter*innen des franz.K-Teams durchdacht, gefilmt und coronakonform auf der hauseigenen Bühne produziert, erscheint jeden zweiten Freitag eine neue Folge von TuVis. Die Inhalte der Beiträge sind immer aktuell und unterhaltsam. Ein vielseitiges Programm mit kulturpolitischen Gruppierungen, Bürgerinitiativen und musikalischen Beiträgen. In Interviews werden Thematiken, die aufgrund der Pandemie immer weiter in den Hintergrund rücken, aufgegriffen. Der Klimawandel, der erkennbare Rechtsruck innerhalb unserer Gesellschaft oder die Diskussion über Menschenwürde sollten, wie zahlreiche andere Themen, auch heute präsent sein und im Diskurs stehen. Das Format soll nicht nur den Kunstschaffenden der Region Auftrittsmöglichkeiten bieten, sondern zudem politisch engagierten Gruppen eine Plattform geben, die aktuell nur bedingt öffentlich aktiv sein können.

TuVis – Du lebst. Einerseits Titel des Formats, jedoch auch ein Aufruf, der bewusst machen soll, dass es in diesen Zeiten mehr gibt, als Maskenpflicht, Hygieneverordnungen und Distanz. Ein Appell, gemeinsam die Unverzichtbarkeit der Kultur und die Diversität des politischen Diskurses aufzuzeigen und daran teilzunehmen. Nach über einem Jahr der Krise bedarf es mehr denn je unseres gesellschaftlichen Zusammenhaltes. Das franz.K wird mithilfe dieses Formats weiterhin versuchen, diese Aufgabe ein wenig zu erleichtern – zumindest solange, bis wir die Pandemie gemeinsam hinter uns lassen können.

TuVis #1 

 

TuVis #2 - Die Agentur für unschätzbare Werte und Heiner Kondschak

 

 

TuVis #3 - fridays for future Reutlingen und Yooung Silva

 

 

TuVis #4 - Das TALK Projekt

 

 

TuVis #5 - Die Bürgerinitiative "Keine-Dietwegtrasse" und Bernhard Haage

 

TuVis #6 - Das Bündnis "Gemeinsam & Solidarisch gegen Rechts" und  Pauline&Aleksi

 

 

TuVis #7 - Die Seebrücke Reutlingen und Hanna Herrlich

 

 

TuVis #8 - FanClub Kollektives Eigenheim & IG Gemeinschaftlich Wohnen

 

TuVis #9 - Kulturbüro KLICK und BAFF (Bildung Aktion Freizeit Feste)

 

TuVis #10 - Finale Folge mit einem Update zum echaz.Hafen