• Donnerstag 08.04.
    20:00 Uhr

  • Kassenöffnung: 19:00 Uhr
  • Ort: Saal
  • Genre: Weltmusik
  • Vorverkauf: 27,60 €
    Abendkasse: 30,00 €
    ermäßigt: 24,00 €
  • Donnerstag 08.04.
    20:00 Uhr

  • Kassenöffnung: 19:00 Uhr
  • Ort: Saal
  • Genre: Weltmusik
  • Vorverkauf: 27,60 €
    Abendkasse: 30,00 €
    ermäßigt: 24,00 €

Akkordeonale

Internationales Akkordeon Festival

Darauf kann man sich verlassen: in wieder neuer und überraschender Zusammensetzung feiert auch die 13. Akkordeonale das Instrument der unbegrenzten Möglichkeiten.
Mit süditalienischem Flair im Jazzgewand, der goldenen Stimme Chiles und französischem Savoir Vivre auf Akkordeon, diatonischen Barock-Pralinen mit Fußbass und Dudelsack sowie niederländischer Klangästhetik, perkussiver Untermalung und kabarettreifer Moderation.
Pulsierende Wechsel von Soli und Ensemblestücken und die spannenden Interaktionen zwischen den Musikern sind das Herzstück jeder Akkordeonale.
So unterschiedlich die Persönlichkeiten, kulturellen Hintergründen und Spielweisen auch sind – die gemeinsame Sprache Musik schafft eine lebendige Verständigung, die sich nicht um Grenzen und Trennendes schert.
Improvisationstalent, Spontaneität und Spaß am gemeinsamen Konzert lassen aus dem prallen musikalischen Reichtum jedes Einzelnen etwas Neues bis jetzt noch nicht Gehörtes entstehen.

Pascuala Ilabaca (CHL) - Pianoakkordeon/ Gesang
Carmine Ioanna (ITA) -- Pianoakkordeon
Zabou Guérin (FRA) - Chromatisches Knopfakkordeon
Servais Haanen (NLD) - Diatonisches Akkordeon
Benjamin Macke (FRA) - Diatonisches Akkordeon/ Fußbass
Birgit Bornauw (BEL) - Französischer Barock-Dudelsack/ Violine
Julius Oppermann (DEU/USA) - Perkussion

Pascuala Ilabaca (Chile)

Die chilenische Sängerin und Akkordeonistin Pascuala Ilabaca gilt als Favoritin der neuen Szene junger chilenischer Singer-Songwriter. Ihre Musik basiert auf traditionellen Klängen, integriert jedoch mühelos Jazz-, Pop- und Rock-Elemente, sowie gesammelte Eindrücke ferner Gegenden wie Indien oder Mexiko.
Mit Akkordeon, einer äußerst wandelbaren Stimme und szenischer Bühnenpräsenz verzaubert Pasquala ihr Publikum: eine Mischung aus Süße, Kraft und Eleganz lassen ihre Songs zugleich lebendig und zerbrechlich wirken.
Mit ihre Band Fauna ist sie weltweit auf angesagten Festivals zu erleben.

Carmine Ioanna (Italien)

Im zarten Alter von drei Jahren ließ sich der Italiener Carmine Ioanna von seinem Opa zum Akkordeonspielen animieren, um bereits mit acht in der Öffentlichkeit aufzutreten.
Sein fesselnder Stil strahlt das starke kulturelle Erbe seiner Heimat Kampanien aus, welches sich geschmeidig in den Jazz einfügt.
In Carmines Musik spiegelt sich Erlebtes und Gelebtes, inspiriert von den Idealen Schönheit und Liebe, aber auch von diversen Musikstilen, wie Klassik, Blues, Rock, Klezmer, Elektronik uvm.
Ob mit eigenen Bands, intimen Duo-Projekten oder mit Cirque du Soleil hat Carmine bereits in über 40 Ländern konzertiert.

Zabou Guérin (Frankreich)

Die Französin Zabou Guérin wurde bereits im Mutterleib vom Klang des Akkordeons mitgerissen und wurde sozusagen als Akkordeonistin geboren.
Ob als Solistin oder in Bands, ob Klassik, Tango, Liedbegleitung, traditionelle Musik aus verschiedenen Ländern, Swingwalzer ... Zabou spielt, was sie mag. Sie arrangiert, sie transformiert, sie kreiert und wenn sie ein bisschen Freizeit hat, unterrichtet sie.
Dass sie mit zentralfranzösischer Tanzmusik aufgewachsen ist, erlebt man besonders (und man am besten tanzend) bei ihrem Duo Michaud/ Guérin.
Außerdem ist Zabou mit ihrer Fado-Pop-Band Madragoa, einer musikalischen Jongliershow und einer Clown-Show unterwegs.

Servais Haanen (Niederlande)

Als musikalischer Querdenker ist Servais Haanen Drahtzieher und Organisator der Akkordeonale. Der Meister feiner Klänge komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals und führt durchs Programm. Seine mit knochentrockenem Humor gespickten
Moderationen haben Kultstatus. Schon lange arbeitet Servais daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus neuer Musik, Minimalstrukturen und andere ausgefallene Klänge zu integrieren. Dank seiner vielfältigen Bandarbeit (u.a. Appellation Contrôlée, Quatro Ventos, KlangWeltenFestival) und Komponistentätigkeit für Musiktheater-Produktionen und Dokumentarfilm bringt Servais unterschiedlichstes Musikmaterial ins Spiel. Neben der Akkordeonale und seiner Dozententätigkeit für Akkordeon ist die Ensemblearbeit mit außergewöhnlicher bis unmöglicher Besetzung eine seiner liebsten Beschäftigungen.


Benjamin Macke (Frankreich)

Benjamin Macke kommt aus Nordfrankreich. Er lernte zunächst klassisches Schlagzeug und Jazz-Perkussion bevor er für sich das Diatonische Akkordeon entdeckte und mit Anfang 20 professioneller Musiker wurde.
Benjamin spielt außerdem ein fast vergessenes Instrument, den Basse aux Pieds (Fußbass) – eine belgische Akkordeon-Erfindung.
Seine Arbeit ist vielfältig – von traditioneller flämischer Tanzmusik und Bal Folk, seinen Pocket Cinema-Konzerten, Kompositionen für Theater und Stummfilme und breitgefächerter Unterrichtstätigkeit bis hin zu einem außergewöhnlichen Musik-Projekt zusammen mit seiner Frau: das Macke-Bornauw-Duo mit Barockmusik für Akkordeon und Dudelsack.

Birgit Bornauw (Belgien)

Birgit Bornauw stammt aus Flämisch Brabant in Belgien.
Zunächst ausgebildet auf klassischer Violine, begegnete ihr mit 15 Jahren der Dudelsack.
Nach einer passionierten Spurensuche quer durch die verschiedenen traditionellen europäischen Musikstile perfektionierte Birgit ihren Spielstil, machte ihren Master in Musette de Cour (Barock-Dudelsack) und Cornemuse und gilt europaweit als gefragte Dozentin. Sie spielte u.a. mit dem Orchester des 18.Jh. von Frans Brüggen, der Belgian Bagpipe Groove Experience und ist heute im Ausnahme-Barockduo Macke-Bornauw mit ihrem Mann zu erleben.

Julius Oppermann (Deutschland/USA)

Julius Oppermann, Sohn einer deutsch-amerikanischen Musikerfamilie, studierte Latin Percussion in Rotterdam und beherrscht einen Bus voller Instrumente. 
Nach klassischer Ausbildung auf Klavier und Orchesterschlagwerk schwenkte er schon in jungen Jahren auf Jazz und improvisierte Musik um.
Während es ihm wichtig ist, verschiedene musikalische Kulturen in sein Spiel zu integrieren, geht es ihm vor allem um das vorbehaltlose Verschmelzen der Stile.
Diverse Musikprojekte, u.a. die Samba-Truppe Buyakano, Rigolo Swiss Nouveau Cirque, KlangWeltenFestival und nicht zum ersten Mal bei der Akkordeonale.